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art. meets. technique

Starkoch

Wie versprochen und passend zum Wochenende kommt heute ein erster (aber sicher nicht letzter!) Beitrag zum Thema: „kochen und Küche.“

Mittlerweile sind Kochshows eher schon wieder nervig. Man wird ja auch damit zugeschmissen. Aber ganz ehrlich: Damit hat es bei mir mal angefangen. Das waren allerdings noch die Zeiten als Alfred Biolek und Johann Lafer, damals noch auf 3sat das Kochshow- Monopol hatten.

Natürlich durften da auch die Kochbücher dieser beiden „Fernsehkoch- Pioniere“ nicht fehlen! Dummerweise hatte sich relativ schnell rumgesprochen, dass mit Kochbüchern ganz gut Geld zu verdienen ist. Und deswegen wurde die Welt dann bestraft mit Kochbüchern von Susann Stahnke, Shaun dem Schaaf und der (Sendung mit der) Maus!

Alle diese „Profiköche“ und Autoren verraten ihre besten Rezepte für Spaghetti Napoli, Wiener Schnitzel und nem gemischten Salat.

Und jetzt komme ich mit meinem Apell: Boykottiert Kochbücher! Natürlich tu ich das nicht ohne Ersatzlösung! Denn das mit Abstand beste Kochbuch ist das „www“! Einfach das Gericht, das sie kochen möchten, bei google eingeben und es kommen dutzende herrliche Rezepte! Ich nutze diese Möglichkeit sehr häufig. Allerdings mehr als Anregung für neue oder Abwandlungen bekannter Gerichte. Die Website „chefkoch.de“ kann ich besonders empfehlen! Also viel Spaß beim ausprobieren!

 

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One Hit Wonder

In Zeiten von Webradio kann man ja nahezu alle Radiosender empfangen. Mein Favorit ist hier Antenne Bayern. Da läuft zurzeit eine Aktion. Der Zuhörer konnte seine Lieblingshits in eine Art Jahrhundertcharts wählen. Und diese werden zurzeit gnadenlos bis Platz Eins runtergespielt.

Was den aufmerksamen Zuhörer wundert: Elton John mit „Candle in the Wind“ -immerhin die meistverkaufte sSingle aller zeiten- liegt weit abgeschlagen auf Platz Achthundert-xx!? Einige Plätze besser eingestuft finden wir „east 17“ mit demKkracher „Changes“.
Das ist der Beweis! Die berühmten „One Hit Wonder“ liegen immer noch hoch im Kurs! Ein definitver Grund für einen Beitrag!
Wer kennt sie nicht die „Stars“(?), die in ihrer ganzen Laufbahn nur einen Hit hatten? Zu 99% übrigens einen Sommerhit! Hier unsere spontane Hitliste der „one hit wonder“:

  • Platz 10 Kaoma- Lambada
  • Platz 9 Whigfield- Saturday night
  • Platz 8 Snow- Informer
  • Platz 7 Las ketchup- Ketchup song
  • Platz 6 Spin doctors- Two princes
  • Platz 5 Soul asylum- Runaway train
  • Platz 4 Los del rios- Macarena
  • Platz 3 Two unlimited- No limit
  • Platz 2 Lou bega- Mambo no. 5
  • Platz 1 Haddaway- What is love

Liest sich wie ne Bravo Hits aus den Neunzigern, oder? Meiner Meinung nach ein tolles Party Motto! „one hit wonder“

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Speziell

Zunächst in die Breite und dann spezialisieren!

Das habe ich vor Jahren mal von meinem Ausbilder gesagt bekommen! Es war sein Vorschlag für den Weg der beruflichen Weiterbildung. Sicherlich ein guter Ansatz! Bei den unendlichen Möglichkeiten und Richtungen heutzutage kommt man um eine Spezialisierung nicht herum! Oder? Genau das ist unser Thema für heute!

Allrounder oder Spezialist? Was ist die bessere Alternative? Wird man evtl. in eine der beiden Richtungen hineingeboren? Kann man eine Sportart richtig gut oder alles ein bisschen? Das finde ich eine spannende Frage! Sicherlich kennt jeder mindestens einen Menschen, der auf alle Fragen, egal ob Sport, Steuern oder Soziales, eine Antwort weiß! Das ist oft sehr imposant!
Kennt man sich allerdings selber in einem Thema besonders gut aus kann man solche Leute relativ leicht bloßstellen.

Aber das ist noch keine Antwort! Weiterhin gibt es die Spitzensportler, Leichtathleten, Tennisspieler, Fussballer. Und dann kommt ein Stefan Raab und schlägt diese in der gleichnamigen Sendung. Das wäre ein Punkt für den Allrounder.
Pc kaputt! Ich kenn mich da ein wenig aus und probier das mal selber! Plötzlich wird aus nem kleinem Problem ein großes und der letzte Weg ist der zum Fachmann! Punkt für der Spezialisten!

Um zum Ende zu kommen: Ich finde Spezialisierung, vor allem im Beruf, unabkömmlich! Wichtig ist nur dass man trotzdem weiterhin offen und interessiert für Neues bleibt und somit nicht zum Fachidioten wird! Mit dem am Anfang des Artikels beschriebenen Weg bin ich bisher übrigens ganz gut gefahren!

 

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Samstage

Was macht ihr denn so an Samstagen? Schonmal intensiv drüber nachgedacht? Gibt es da ein Ritual oder unternehmt ihr jede Woche was anderes? Ich spreche übrigens nicht von der Abendgestaltung. Also nicht nur. Denn der Samstag kann ja durchaus von der Vortagesparty oder der Fete in spe geprägt sein!

Aber mal im Ernst. Was geht da so samstags? Ist ja eigentlich, wie der Montag, ein Übergangstag. Vom Arbeitsalltag ins Wochenende.

Wenn man es mal genau beobachtet gibt`s da anscheinend verschiedene Typengruppen. Die einen sind die Langschläfer. Juhu, Wochenende! Langsam angehen lassen, von der harten Woche erholen, spät frühstücken und einfach in den Tag hineinleben.

Dann die Partygänger. Die schlafen notgedrungen auch lange und pflegen sich dann von der letzten, bzw. für die nächste Party! Montag bis Freitag ist hier eher Erholung angesagt, am Wochenende stress!

Weiter gibt es die Heimarbeiter. Das sind die, die nicht wirklich auf Erholung umschalten können und spätestens um 8 Uhr aufstehen, um der erste an der Baumarktkasse zu sein! Und dann gehts ran ans heimische Bauvergnügen! Abends heißt es dann: „Das Püllecken ham wa uns abba jetzt verdient!“

Die nächste Gruppe sind die Personen,die leider samstags arbeiten müssen. An dieser Stelle: „Herzlichen dank!“ Denn ohne Gruppe Nummer 4 gäbe es Gruppe 5 nicht: Die Shopper!

Morgens los, frühstücken direkt am Point of Sales und dann ab in den Konsumdschungel! Shoppen bis der Arzt kommt.

Mir sind alle Gruppen sympathisch! Deswegen mische ich auch fleissig! Und welcher Gruppe gehören sie an?

 

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Get older

Ich vermute mal der ein oder andere hat sie schon bekommen! Die Mail mit den Anzeichen an denen man merkt, dass man älter wird! Ist so ne Kettenmail/Funmail. Der Autor der Mail gibt darin eine Hitliste der Dinge an, die einen merken lassen, dass man nicht mehr 14 ist.

Die meisten davon passen wie die berühmte Faust auf’s Auge! Und wenn es auch eigentlich Galgenhumor ist (denn manchmal glaube ich Männer haben mehr Angst vor’m älter werden, als Frauen) sind die meisten brüllend komisch! Meine persönliche Hitliste habe ich spontan mit einigen eigenen Merkmalen ergänzt. Vielleicht findet sich ja der ein oder andere darin wieder!?

  1. Wenn man eine Jeans und ein Hemd trägt ist man nicht schick angezogen!
  2. Deine Lieblings- Kaffeespezialität ist nicht mehr heisser Kakao, sondern Espresso machiatto!
  3. Kopfschmerzen und Übelkeit am Sonntag zeugen nicht zwingend von einer Grippe!
  4. Die Rillen auf deiner Stirn sind keine Lachfältchen und du kennst Jogi Löw aus der Nivea Werbung!
  5. Du mußt dir Zeit für deine Hobbys nehmen und nicht andersrum!
  6. Die Lieblings- Pommesbude ist nicht mehr die Topadresse für’s erste date!
  7. Du hast mindestens 1x eine Diät abgebrochen und der Jojo- Effekt hat eine doppelbedeutung!
  8. Du hast nicht nur einen Onkel- du bist Onkel!

Na, kommt das dem ein oder anderen bekannt vor? Für alle, die noch u30 sind: Ich kann euch beruhigen! Das Leben ist mit 30 noch nicht vorbei! Es geht in etwa so weiter wie vorher!

 

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Humor ist…

Humor (lat. [h]umor = Feuchtigkeit, Saft; in der Antike im Sinne von der richtigen Mischung der Körpersäfte, die zu einer guten Stimmung verhilft) […]Fähigkeit, ein Lachen hervorrufen zu können. Als „humorvoll“ werden daher oft Personen bezeichnet, die andere zum Lachen bringen. […] Bis heute ist keine umfassende Theorie des Humors entwickelt worden. Dabei spielt vermutlich die große Vielfalt des Lachens, seiner Zielrichtungen, seiner Verfahren und Anlässe eine Rolle. Immerhin ist es heute Konsens dass Lachen als ein Kulturphänomen an eine bestimmte historische, soziale und personelle Konstellation gebunden ist. […] Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Humor

Das ist die offizielle Definition von Humor. Irgendwie kommt die Übersetzung aus dem lateinischen selbst etwas humoristisch daher. Wusste bisher nicht, dass Humor die Mischung von Körpersäften bedeutet. Na ja, egal. Auf dieses Thema kam ich durch den Todestag eines ganz Großen der Humorbranche, dessen Todestag sich neulich zum zehnten Mal gejährt hat. Es handelt sich um den großen Volksschauspieler Dieter Krebs (*11.08.1947; † 04.01.2000).

Dieser hat es hervorragend verstanden, Menschen zum Lachen zu bringen. Vor allem in seiner Serie Sketchup konnte er sein Publikum auf einfache und geniale Art und Weise unterhalten und begeistern. Zum einen tat er dies durch die perfekte Inszenierung von Rollen, zum anderen durch den kurzen trockene Witz. Meist etwas hintergründig und teilweise „brauchten die ein wenig“ (;-)).

Aber genau diese Art und Weise. Der kurze trockene Humor, der so herrlich unbedeutend ist und trotzdem die Hirnzellen anregt, hat mich und viele andere begeistert.

Wie wir in der Definition erfahren, gibt es aber verschiedenen Humor. Und so wird auch Herr Krebs polarisiert haben. Aber eine Sache ist unbestritten: Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez wäre seine Paraderolle gewesen! 😉

Zum Thema Humor gibt es übrigens in den nächsten Beiträgen am Ende jeweils einen meiner liebsten Sparwitze! Wie bei Dieter – in der Kürze liegt die Würze!;-)

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Kommt ein Skelett in die Bar und sagt: „Ein Bier und nen Putzlappen bitte!“

Treffen sich zwei Rosinen. „Warum hast Du`n Helm auf?“ „Muß gleich noch in`n Stollen!“

Externer Speicher

Schon früher in der Schule sprach man gerne vom externen Gedächtnis! Nämlich immer dann, wenn man für die Klassenarbeit viel auswendig lernen musste und dann doch lieber nen Spicker geschrieben hat! Ich hab das mit Vorliebe in Geschi gemacht! Da hatte ich das Grundgerüst an Zahlen immer parat! Die einzige Schwierigkeit bestand dann darin Fleischfetzen ans Gerüst flicken und sich nicht erwischen zu lassen!

An dieser Stelle übrigens der Hinweis: Dies ist kein Aufruf zum spicken! Im Gegenteil! Spicken ist nicht gut! Wer es doch ausprobieren möchte tut dies auf eigenes Risiko! Aber sind wir mal ehrlich. Hat man nicht beim Spicker schreiben auch etwas gelernt?

Externes Gedächtnis ist das Stichwort! Aus meiner Sicht eine der Hauptkomponenten im Zeitmanagement! Einfach aufschreiben, was einem gerade einfällt! In Zeiten von Smartphones ist das sehr komfortabel möglich. Einfach eine Notiz schreiben. Optimalerweise direkt mit dem Datum an dem die Aufgabe zu erledigen ist! Sollte das zu umständlich sein, nehmen Sie einfach einen Kalender oder einen Notizblock. Wichtig ist nur, dass man sein externes Gedächtnis ständig dabei hat.

Ganz besonders am Jahresanfang gehen einem sehr oft viele neue Ideen und Anreize durch den Kopf. Von Terminen ganz zu schweigen. Das Risiko ist gross, dass ein hoher Prozentsatz dieser Dinge auf der Strecke bleibt. Steht es auf Papier ist es erst mal festgehalten. Und da kommt der gute alte Spruch wieder zur Geltung: Papier ist geduldig!

Allerdings erfordert das Notieren von Terminen und Notizen jeglicher Art eine gewisse Disziplin. Auch wenn es nur eine Fingerübung ist. Wenn Sie sich in dieser Sache allerdings disziplinieren können, wird der Erfolg Sie definitiv erreichen! Ich habe es selbst erfahren! Ist etwas notiert wird es auch abgearbeitet! Probieren Sie es aus – Sie werden mir zustimmen! Und somit zukünftig besser organisiert durch`s Leben gehen.

Ach übrigens: Ein Notizblock und einen Stift im Badezimmer sollten Sie sich auf jeden Fall gönnen! Denn auf der Toilette hat man bekanntlich die besten Einfälle!
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Jede Münze hat zwei Seiten

Heute gibt es einen neuen Beitrag in der Kategorie Sprichwörter. Ein Klassiker: „Jede Münze hat zwei Seiten!“

Mit eigenen Worten gesagt: Versuche die Dinge von mehreren Seiten zu betrachten. Blick nicht starr auf etwas, sondern versuche mehrere Blickwinkel zu sehen. Allgemein erklärt sicherlich recht einfach zu deuten.
Werden wir konkreter. Die technischen Möglichkeiten bieten heutzutage schier unbegrenzte Möglichkeiten. Konnten wir früher telefonieren und faxen, können wir heute chatten, skypen, mailen, simsen und posten. Wir sind Mitglieder in sozialen Netzwerken, bezahlen mit Kreditkarte, führen Bankgeschäfte, Einkäufe und Korrespondenz im Internet aus, haben unsere intimsten Daten online gespeichert oder stellen sie gar öffentlich zur Schau. Mobile Navigationsgeräte erfreuen sich größter Beliebtheit. Beim Kauf eines solchen Gerätes können wir Bonuspunkte sammeln. Haben wir genug davon, können wir diese bspw. gegen eine Spielekonsole eintauschen. Diese hat natürlich Internetzugriff und kann beim ersten Start von uns personalisiert werden.

Nun ist der Mensch von Natur aus mobil. Und er will natürlich nirgendwo auf die schier grenzenlosen technischen Möglichkeiten verzichten. So verwundert es nicht, dass mittlerweile alles am Handy verfügbar ist. Das hat man ja sowieso immer dabei. Wir können also mobil surfen, navigieren, online Bekanntschaften pflegen, uns Restaurants, Hotels, etc. in unserer Nähe anzeigen lassen. Und für alles andere gibt es eine App… und das beste ist, wir können viele der Dienste mittlerweile auch kombinieren. Wie gesagt, schier grenzenlose technische Möglichkeiten, die wir für unsere Zwecke nutzen können.

Was ist nun die andere Seite der Münze? Was machen wir, wenn jemand die Technik gegen unsere Zwecke nutzt? Wenn ich navigieren kann, kann auch mein Standort bestimmt werden. Wenn ich online bin, kann man all meine Aktivitäten nachvollziehen. Wenn ich Bonuspunkte sammele werde ich zum gläsernen Kunden. Wenn ich maile, simse oder skype kann mitgelesen werden. Sind Online. Bankgeschäfte wirklich sicher?

Stellen Sie sich zum Abschluss vor, Sie fahren eine Woche in Urlaub. Rein theoretisch kann man nachvollziehen, wo Sie waren, wie Sie dorthin gekommen sind, wie viel Geld Sie wofür ausgegeben haben, wann Sie sich wo befunden haben und wie es dort aussah!
Bleibt nur noch die Frage: Kopf oder Zahl?

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EigenArt

Eine der wunderbarsten und menschlichsten Dinge auf dieser Welt ist aus meiner Sicht die Gewissheit, dass man einige Gewohnheiten, Eigenarten (-denkt man jedenfalls oft;-)) und Erlebnisse mit vielen Menschen teilt. In dem Moment wo einem diese Gewissheit bewusst wird, hat man oft ein Schmunzeln auf den Lippen. Man denkt dann: „Das gibt es doch nicht, dass das jemand anderes genau so sieht.“ Oder: „Die gleiche Situation hat schon jemand erlebt, unglaublich!“

Genau in diesem Moment wird man ganz ruhig. Denn man weiss dann, dass man „normal“, menschlich und kein Alien ist! Vor allem bei aussergewöhnlichen Dingen ist das der Fall! Aber auch bei ganz banalen Dingen, wie z.B. die Tatsache, dass man an der eigenen Kasse im Supermarkt immer am längsten ansteht.

Angeblich ist das ja nur eine „subjektive“ Empfindung und wissenschafltich nicht zu beweisen. Aber es ist so! Ich stehe immer in der langsamsten Schlange. Gehe ich an die Kasse an der viele anstehen, dauert es sowieso lange. Gehe ich an die Kasse an der nur zwei Personen stehen, funktioniert eine EC- Karte nicht. Oder jemand versucht 102,68€ mit Kleingeld zu bezahlen. Hat es aber dann nicht und zahlt doch mit Karte! Auch gern genommen: Kassenrolle alle! Egal, irgendwas passiert immer!

Murphys Gesetz halt! Und solange man sich nicht darüber ärgert, ist es ja auch gar nicht so schlimm!

Aber das ist eigentlich das Grundprinzip der Beiträge in unserer bloggumne. Situationen zu beschreiben, die ganz typisch für uns Menschen sind. Während man die Situation allerdings individuell durchlebt, empfindet man Sie als Eigenart. Je nachdem, welcher Art sie ist, ob stressig, merkwürdig, traurig oder bizarr. Man denkt oft, warum grade ich? Spricht man dann darüber, wird man merken: Es ist menschlich und vollkommen normal!

Ach übrigens: Eigenart kann auch eine Kunst sein – allerdings nur in der eigentlichen Bedeutung des Wortes! Jede Eigenart ist also eine Kunst, die Sie zu etwas ganz besonderem macht!

Pfleg Deine Eigenarten und schärfe dadurch Dein Profil! 😉
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Stadtmaus und Landmaus – Teil 2

…nennen wir Sie Großmogulmaus. Das Märchen geht dann weiter. Nachdem die Stadtmaus die schlechte Zeit bei der Feldmaus gut überstanden hat, macht Sie genau so weiter wie vorher. Denn die Stadtmaus hat aus Ihrer prekären Situation nichts gelernt und macht genauso weiter wie vorher. Die Feldmaus ist allerdings um etliche Vorräte leichter. Denn sie musste die Feldmaus lange Zeit durchfüttern.

Die Großmogulmaus hat etliche Reserven, denn sie besitzt einen eigenen Nussbaumwald. Sie hat so viele Reserven, dass sie gar nicht alles selber vertilgen kann. Deshalb tauscht sie Nüsse gegen den in der Mäusewelt heiß begehrten Käse. Das Geschäft läuft gut. Sogar so gut, dass sie zwei weitere komplette Nusswälder gegen Ihre Käsereserven tauscht. Und da sie jetzt alle Nusswälder weit und breit besitzt, nimmt sie ab sofort nicht mehr 2 Gramm Käse pro Nuss, sondern 4 Gramm.

Die Stadtmaus war arm und ist arm, die Feldmaus ist jetzt auch arm. Denn sie hat für sich und die Stadtmaus all Ihre Vorräte aufgebraucht.
Die Großmogulmaus allerdings ist sehr viel reicher geworden. Sogar so reich, dass Sie demnächst Käse in Speck tauschen will.

Das ist ein abgewandeltes, zugegeben etwas abstraktes Märchen. Aber ist es nicht in Wirklichkeit genauso? Die Armen werden zunehmend mehr, die Mittelschicht bricht weg und die Reichen werden immer reicher. Das genau ist derzeit die Entwicklung. Deshalb entwickelt sich derzeit ein linker Widerstand. Der sich teilweise bereits radikal äußert. Wenn sich diese Zwei- Klassen- Gesellschaft weiter ausprägt wird das automatisch irgendwann in Aufständen enden. Und was sich reimt ist in diesem Falle nicht gut.

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