art. meets. technique

Laufen (5)

Beitrag Nummer Vier und damit der Start in die neue Woche befasst sich heute zum zweiten mal mit dem Thema laufen.
In diesem falle ist es eine Art Erfahrungsbericht. Vielleicht auch eine Empfehlung.
Verrückt wie ich bin, hab ich mir in der letzten Woche spät abends meine Laufsachen angezogen, meine Kopflampe aufgesetzt und bin joggen gegangen.
Das war ein einmaliges Erlebnis! Und was ganz anderes als am Tag zu laufen! Das einzige was man im Wald sieht ist der Lichtkegel vor den Füßen und der darin aufsteigende Atem. Auch wenn man die Strecke schon tausendmal gelaufen ist, stellt man sich unentwegt die Frage: Bin ich hier richtig oder bin ich an der letzten Gabelung falsch abgebogen?
Auch die Steigungen nimmt man viel deutlicher wahr. Dort wo im Hellen noch ein „Mordsanstieg“ war, fühlt es sich jetzt fast gerade an.

Erklären kann ich das auch nicht. Natürlich nimmt man auch jeden Laut auf und fragt sich andauernd: Was war das jetzt wieder? Hinter jedem Schatten im Wald vermutet man „wilde Tiere“ und das ein oder andere mal rutscht das Herz in die Hose. Der sprichwörtliche kalte Schauer läuft immer wieder den Rücken runter. Doch wenn man dann aus dem Wald wieder zurück auf die Strasse kommt, sehnt man sich recht schnell zurück. Denn man ist doch sehr nah bei sich selber! Ausserdem ist der Endorphin- Ausstoß nach einem solchen Lauf wesentlich höher als normal!
Also, wer sich traut, einfach mal ausprobieren! An dieser Stelle aber direkt die Warnung: Achtung Gefahr! Da kann einiges bei passieren! Jeder auf eigene Verantwortung! Ich werd’s wieder machen!

 

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