art. meets. technique

Blogs 2009

Dies sind schon ein wenig ältere Beiträge aus der Zeit als die bloggumne noch keine eigene Seite hatte. Aus den Anfangstagen sozusagen…

Berliner

Obwohl es in der deutschen Hauptstadt das (!) Kultgebäck überhaupt ist, sucht man ihn vergebens: Den Berliner!
Drei Tage in Town und nicht einen einzigen gefunden! Das ist schon deprimierend! Da muß es doch eine Auflösung geben. Wo ist der Berliner? Beim Stolpern über eine Werbetafel (Heute: Frische Pfannkuchen!!!) habe ich mich zunächst gefragt ob alle Menschen, die sich zurzeit in der Stadt befinden dem beworbenen Angebot nachgehen.

Denn der Alex stand vor lauter Backdunst im Nebel. Pfannkuchen kennt jeder, mag jeder und sie werden gern gegessen. Aber warum grad jetzt zu Silvester? Da muß es doch einen Zusammenhang geben!?
Ich hab das Rätsel gelöst. Aber eine Frage bleibt offen: Heißen Hamburger in Hamburg auch Pfannkuchen?

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Gute Vorsätze

Oft besungen, oft erwähnt und doch immer ein wieder ein Thema. Und zwar heute, heute in einem Jahr, heute in zwei Jahren, … gute Vorsätze!

Ich will im nächsten Jahr abnehmen! Ich will aufhören zu rauchen! Ich will mir mehr Zeit für mich nehmen!
Kann man solche Vorsätze überhaupt einhalten? Die klare Antwort lautet: Nein, weil sie nicht konkret sind! Lautet der Vorsatz allerdings: „Ich will bis Ende Februar 2 kg abnehmen!“ ist das sicherlich machbar! Ein Vorsatz braucht einen klaren, messbaren und terminierten Inhalt!
Und dann ist es nichts anderes als ein Ziel! Und dieses kann man sich jeden Tag stecken! Dafür muß man nicht ein Jahr warten!
Gib jedem Tag die Chance der Beste deines Lebens zu werden!
Uns allen ein gutes Jahr 2010!

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In`s Sieb melken

Eine Kategorie, die demnächst häufiger hier auftauchen wird, erfährt heute seinen ersten eintrag. Ich werde mich mal daran versuchen, bekannte Sprichwörter zu erklären. Und zwar aus meiner Sicht. Aber keine Panik! Ich probiere es so zu beschreiben, dass ein allgemeingültiger Sinn rauskommt.

Wünschen wir der Kategorie einen guten Start und vor allem unterhaltsame Beiträge.
So, langer Rede, kurzer Sinn! Das ist aber nicht das Sprichwort. Obwohl es natürlich eines ist. Nein, die Redewendung ist: „In‘ s Sieb melken!“ Oft kann man eine Redewendung anhand einer weiteren Redewendung und / oder eines Beispieles erklären. Das ist auch hier so. Man investiert in eine Sache, die es nicht wert ist und man schmeißt anschließend dem schlechten Geld, Gutes hinterher.

Wie oft lassen wir uns bei einer Investition oder dem Kauf einer „größeren Sache“ vom Preis beeinflussen! Obwohl die Alternative eine deutlich bessere Qualität aufweist, entscheiden wir uns für die billigere (nicht preiswertere) Variante.
Am Ende ist dies oft der falsche Weg. Wir nutzen unser Fitnessgerät / Auto / Laptop nicht ausgiebig, weil wir keinen Spaß daran haben oder es andauernd kaputt ist. Anschliessend muß es repariert werden und am Ende kaufen wir dann doch die bessere Qualität! Das hätte man auch von Anfang an günstiger haben können, oder?

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Zeitvertreib

Die Welt rauscht an mir vorbei! Wenn auch nicht gerade Metropolen. Wobei Bielefeld nicht zu verachten ist und oft unterschätzt wird! Die Leute genießen (?) ihre, in Eile erworbenen Snacks. Ich kaue grad auf ner Brezel rum und verbrenne mir am „coffee to go“ die Zunge.
Da ich die Neigung habe mich auszubreiten, muss ich andauernd die Füße zurückziehen, da der Gang zu klein ist.
„Welt kompakt“ hat es erkannt- wir leben in einer neuen Zeit. Eine schnelle Zeit. Mit dem Iphone nen Filmchen schauen, mit dem Nintendo DS Spieleklassiker zocken, mit dem Netbook an der Präsentation arbeiten oder mit dem Smartphone nen Blog schreiben. Was haben wir früher eigentlich ohne das alles gemacht?

Hier sehe ich es in geballter Form. Und ich mache selber mit. Mit dem Zug rollen oder überrollt werden. In diesem Falle ist es der ICE von Dortmund nach Berlin.
Eine interessante Art zu reisen. Leute beobachten ist toll. Der Schaffner hat vergessen meine Karte abzuknipsen, der Snackservice kommt grad durch, es duftet nach Kaffee und auf der „Flugzeugtoilette“ war ich auch schon (:-)).
Aber jetzt versuch ich mal die Fahrt zu geniessen und widme mich der guten alten Zeitung. Ist reisen nicht wunderbar?

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Gedanken twittern

Wer kennt es nicht, wer nutzt es nicht und wer hat nicht wenigstens mal davon gehört. Die Rede ist vom neuen Online- Phänomen „twitter“ (englisch für zwitschern).
Tausende von Usern, oder wie man in der Jargon Sprache sagt, Followern, tummeln sich jeden Tag in der Community. Jeder umgekippte Sack Reis (;-) sorry aber ich konnte nicht anders!) erzeugt einen Tweed.
Da wird es doch mal Zeit sich kontrovers mit „twitter“ auseinanderzusetzen. Die Menschheit versucht seit Generationen einen Weg zu finden Gedanken zu lesen. Vor allem softwaretechnisch hat es da den ein oder anderen Versuch gegeben.
Ist es den Machern von „twitter“ jetzt endlich gelungen und es hat bisher noch niemand bemerkt? Ach übrigens: Gern geschehen! Wir geben gerne Hinweise!

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Die Bahn kommt…nicht!

Ich finde SIE haben einen eigenen Beitrag verdient! Wer einen so schwachen Service bietet und dann noch in der letzten Ausgabe der „mobil“ einen Artikel, „Service-gewusst wie“, rausbringt ist automatisch dabei.
Die Rede ist von Deutschlands größtem Personenbeförderer. Glaub ich jedenfalls. Aktueller Anlass sind erstens eine (mal wieder!) Flut von nützlichen Informationen. Und zweitens eine Zugbegleiterin, die heute morgen anscheinend mit links aus der Koje gestiegen ist!
Tatort: Berlin, Hbf. Auf die Frage, ob es für drei Tage Aufenthalt eine passende Karte der Verkehrsbetriebe gibt, bekomme ich zweimal keine Antwort. Nach ca. 15 Minuten Geklimper an diversen Automaten, die auch noch miteinander kombiniert werden müssen, ziehe ich dann eine Tageskarte.

Das gleiche Spiel am darauffolgenden Tag.
Kurz vor der Heimfahrt sehe ich dann zufällig ein Schild mit der Werbung für die „Berlin Welcome Card“ (drei Tage Berlin geniessen). Natürlich günstiger. Tolles Gefühl. Die oben bereits erwähnte Zugbegleiterin setzt dem Ganzen mit einem Kommentar zur Funktionalität der im Zug versteckten Steckdosen die Krone auf.
Ich denke viele würden die ständigen Preiserhöhungen gerne bezahlen. Wenn der Service stimmt…

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Afterburner

Man versetze sich in folgende Situation: Ein Zwiegespräch im Bus, man unterhält sich und plötzlich fällt einem etwas nicht ein. Man weiß es, aber kommt einfach nicht drauf! Und der Gesprächspartner auch nicht! Google ist weit entfernt!
Kennen Sie das auch? Hört man da nicht jedes mal das eigene Gehirn arbeiten? Aber alle Anstrengung ist zwecklos! Der Vorname des Bundespräsidenten Köhler oder wo die Nächte in Berlin (lt. gleichnamigem Lied) lang sind wollen nicht einfallen!
Und plötzlich, nach einer oder mehreren Stunden, wenn man mit was ganz Anderem beschäftigt ist, kommt sie. Die plötzliche Eingebung!  Und das wo der Horst doch im Bellevue wohnt und gar nicht in Kreuzberg!

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Technikwandel

Was war es für ein Aufstand? Es muss so um die Jahrtausendwende gewesen sein. Zeter und Mordio wurde geschrien! Es war eine Art Meuterei. Jemand wollte uns unsere Disketten streitig machen!

Was bildeten sie sich ein, diese so genannten USB- Sticks. Auch wieder so ein Anglizismus. Unsere geliebten 3,5″- großen magnetischen Datenträger – des Computerbenutzers und Windows 3.11 bis NT`s liebstes Kind verdrängen? Nein, das können wir nicht zulassen! Aber mal ganz ehrlich, dachte man damals, ohne Disketten geht es doch gar nicht. Und außerdem sind diese komischen Sticks sowieso nicht praktikabel.

Mal eine Bitte! Prüfen Sie mal, ob Ihr PC/Notebook/Netbook  (vom Iphone mal ganz abgesehen) noch ein Diskettenlaufwerk besitzt! Und wenn ja, stellen Sie sich mal die Frage, wann Sie dieses das letzte Mal benutzt haben!

Ein wunderbares Beispiel für einen technischen Zeitwandel. Aber war doch trotzdem sehr sympathisch die gute alte 3,5″-Floppy, oder?

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Carpe Diem!

Einer meiner Lieblingsfilme ist die Tragik- Komödie „Der Club der toten Dichter“. Für die, die es nicht kennen. (1959) Robin Williams spielt im Film einen Lehrer, der an einem sehr konservativen Jungen Internat seine Schüler mit unkonventionellen Methoden zu selbständigem Handeln und freiem Denken auffordert.

Im Film gibt es eine Szene, in der Keating, so der Name des Lehrers, seine Schüler im Hof marschieren lässt. Er möchte damit demonstrieren wie sehr die Macht der Anpassung über die Menschen herrscht und seine Schüler auffordern, sich eigene Ziele zu setzen und Schritte zu ihrer eigenen Verwirklichung zu gehen.

Wie komme ich jetzt darauf? Ganz einfach. Gerade zu dieser Jahreszeit und mit den Bergen von Neuschnee, die am Wochenende runtergekommen sind, ergeben sich sehr oft ähnliche Situationen.

Schon mal beim winterlichen Spaziergang oder Waldlauf einen Weg gelaufen, den vor Euch an diesem Tag (oder nach dem letzten Schneefall) noch niemand begangen ist? Keine Spuren außer Euren im Schnee?

Warum versuchen wir das nicht mal im Alltag? Neue Wege gehen! Wege, die vor uns noch niemand gegangen ist! Einfach mal Vorreiter sein und etwas Neues ausprobieren!

Carpe diem!

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Blaues Gold

Wasser – Lebenselixier! Was wären wir ohne das blaue Gold? Mal ehrlich, Wasser ist tatsächlich einer der Mittelpunkte des Lebens!

Egal ob wir es trinken, darin baden, darauf Schlittschuh fahren, damit eine Schneeballschlacht machen, … ohne Wasser wäre Leben nicht möglich! Und vermutlich ist es richtig, dass um Wasser irgendwann Kriege geführt werden. Schon seit längerem gibt es an der Börse sogar Wasser- Zertifikate, in die man investieren kann.

Trotzdem sieht man auch das Wasser, wie vieles im Leben, als so selbstverständlich an, dass man eigentlich gar nicht drüber nachdenkt. Es ist einfach da! Wie komme ich jetzt darauf? Leicht zu beantworten: Mit Wasser kann man auch spülen.

An dieser Stelle zunächst ein Hoch auf den Erfinder der Spülmaschine! Nicht nur, dass sie Zeit einspart, die man dann für andere unnütze Dinge vertut. Nein, sie spart auch Wasser.

Aber vor allem erspart sie einem das Spülen. Abtrocknen – ok! Aber Spülen, geht gar nicht. Vor allem wenn das Spülwasser kalt ist! Das mag ich genau so gerne wie gebratene Leber. Passiert aber immer dann, wenn man während dem Spülwasser einlassen und dem Spülen einen Anruf bekommt.

Na ja, so gesehen kann Wasser halt auch mal nerven. So z.B. auch bei den massenweise Rohrbrüchen im Winter. Aber sehen wir ihm das nach ;-)!

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